Schneeverwehungen, rutschige Straßen, querstehende Lastwagen und umgestürzte Bäume sorgten nach Angaben der Polizei am Morgen unter anderem in Hessen und Niedersachsen für zahlreiche Störungen und Unfälle. In mehreren niedersächsischen Landkreisen fiel die Schule aus. Vorpommern und weitere Länder waren betroffen. Am Frankfurter Flughafen mussten nach Angaben des Betreibers Fraport bis Mittag knapp 130 Flüge gestrichen werden, die meisten davon wegen des Wetters.
Im Tagesverlauf besserte sich die Lage allerdings deutlich. Verbindungen bundesweit wegen einer Streckenunterbrechung zwischen Würzburg und Nürnberg zu Verspätungen von 45 Minuten. In fast allen Bundesländern kam es wegen der Folgen des massiven Sturmtiefs zu Ausfällen und Verspätungen im morgendlichen Regionalverkehr. Württemberg bis in die Kreise Fürth und Nürnberger Land.
Etwa 40 Orte waren betroffen. Reparaturen dauerten am Freitag noch an, teilweise wurden Gemeinden mit Notstromaggregaten versorgt. hat der Schweiz in der Nacht auf Freitag den ersten Sturm des Jahres beschert. In Basel und in der Ostschweiz fielen Züge aus, am Bodensee wurde der Fährdienst eingestellt. Das Energieunternehmen BKW meldete am Freitagmorgen auch einen Stromausfall in der Region Mühleberg.
Wegen verschiedener Versorgungsunterbrüche seien zeitweise mehr als 10. Kunden ohne Strom gewesen, schrieb das Unternehmen. In Frankreich waren zeitweise mehr als 330. Der Sturm fegte mit Geschwindigkeiten von teilweise mehr als 140 Stundenkilometern über das Land, entwurzelte Bäume, riss Stromkabel herunter und beschädigte zahlreiche Dächer.
Jährige vor den Augen ihrer Kinder von einer entwurzelten Zypresse erschlagen, als sie die Kinder zur Schule bringen wollte. Schnellzugs auf dem Weg von Brüssel nach Paris die Nacht im Zug verbringen. Grund waren gleich zwei Oberleitungsschäden.
Schnellzüge zwischen London und Paris wurden gestrichen. Für fast die gesamte Ostküste Englands galt Sturmflutwarnung. In mehreren Orten wurden die Bewohner aufgefordert, sich in Notunterkünfte oder in sichere Gebiete zu begeben. Auch Haustiere sollten in den Notunterkünften aufgenommen werden.
Allein im Küstenort Skegness standen rund hundert Soldaten bereit, um bei eventuellen Evakuierungen rasch helfen zu können. In Belgien waren mehrere tausend Haushalte bis zum Vormittag ohne Strom, doch sollte sich die Lage im Laufe des Tages wieder normalisieren. Um die Hauptstadt Brüssel sorgten mehrere Unfälle wegen des Schnees für lange Staus. Der Wetterdienst warnte für den Nachmittag vor Hochwasser, vor allem in der Küstenstadt Ostende.
Auch für die Küstengebiete in den Niederlanden warnten die Behörden vor Hochwasser. In Amsterdam und der Umgebung setzten die Behörden nach Angaben der Nachrichtenagentur ANP Pumpen ein, um die Wasserpegel niedrig zu halten. An der Zeremonie im Hafen nahmen Überlebende, Retter und Angehörige der Opfer teil. Eine Messe zu Ehren der Toten fand in der Kirche statt, in der unzählige Schiffbrüchige in der Unglücksnacht Zuflucht gefunden hatten. Uhr, dem Zeitpunkt, zu dem die Concordia den Felsen rammte, sollten auf der ganzen Insel die Sirenen heulen, dann folgt eine Schweigeminute.
Das Unglück hätte mit einer noch höheren Totzahl enden können. Er sei im Gebet den Angehörigen der Opfer nahe. Jänner 2012: Das Drama beginnt um 21. Ein lauter Knall erschüttert die Costa Concordia auf der Fahrt vom Hafen Civitavecchia ins ligurische Savona. Menschen an Bord rammt einen Felsen vor der Insel Giglio. Der Ruck schüttelt die Passagiere durch, die zum Großteil gerade beim Dinner im Speisesaal sitzen. Das Licht geht aus, die Costa Concordia neigt sich schnell zur Seite.
Panik und Chaos bricht aus, als der Luxusliner um 80 Grad nach Steuerbord kippt. Doch über die Lautsprecher tönt die Nachricht, es handle sich lediglich um Probleme mit der Stromversorgung. Erst nach einer Stunde heulen die Schiffssirenen zur Evakuierung. Wegen der starken Schieflage können Rettungsboote nur mühsam ins Meer gelassen werden. In der Dunkelheit herrscht entsetzliches Durcheinander, einige Menschen springen ins eiskalte Wasser.
In jenem Teil des Schiffes, der unter Wasser liegt, bleiben mehrere Passagiere eingeschlossen. Uhr sind noch einige hundert Menschen an Bord. Fünf Boote der Küstenwache eilen zu Hilfe. Rettungskräfte ziehen zahllose Schiffbrüchige aus dem Meer und bringen sie auf die Insel Giglio. Die Einwohner öffnen Schulen, Kindergärten, Kirchen und Privathäuser und versorgen die Menschen mit Decken, Mänteln und heißen Getränken.
An der Gedenkmesse am heutigen Freitag wird auch Sergio Ortelli, Bürgermeister der Insel, teilnehmen. Es war fürchterlich, viele Überlebende waren verzweifelt, weil sie im Chaos ihre Angehörigen verloren hatten. Die Panik war enorm.
So etwas kann man nie wieder vergessen. Die von Herzen kommende Reaktion der Inselbewohner, die in der Unglücksnacht mit bewundernswerter Solidarität die Überlebenden unterstützt haben, hat die Welt beeindruckt. betonte Ortelli, der auf Giglio zur Welt gekommen ist und hier sein Leben verbracht hat. Wir als Inselbewohner sind jedoch besonders sensibel für Tragödien, die sich im Meer abspielen. Hinzu sind wir äußerst gastfreundlich, weil wir eine Insel sind, die hauptsächlich vom Tourismus lebt.
Nach dem Unglück gab es heftige Kritik an der Betreibergesellschaft Costa Crociere und an Kapitän Francesco Schettino. Das Schiff sei viel zu spät evakuiert worden, der Kapitän zu früh von Bord gegangen. Er habe Hunderte von Passagieren im Stich gelassen, hieß es. Der Kapitän wurde im vergangenen Mai in zweiter Instanz zu 16 Jahren Haft verurteilt. Er reichte beim Obersten Gericht in Rom Berufung ein. Das Wrack des Luxusliners wurde im Juli 2014 im Rahmen einer spektakulären Abschleppaktion in die Hafenstadt Genua überstellt. Die Abwrackung ist inzwischen abgeschlossen.
Der in Mitleidenschaft gezogene Meeresboden vor Giglio wurde wiederhergestellt. Betreiberin 85 Millionen Euro ausgeben. Heute ist die Insel Giglio ein Urlaubsparadies wie vor der Katastrophe. Die Hotels sind in der schönen Jahreszeit ausgebucht, Touristen strömen zu den Stränden und genießen die Natur.
Doch bei aller Heiterkeit ist die Erinnerung an die Unglücksnacht nicht auszulöschen. Neuschnee und stürmische Höhenwinde würden ständig frische Triebschneeansammlungen bilden, erklärten die Experten. Diese könnten schon bei geringer Zusatzbelastung als Lawine ausgelöst werden, also schon durch einen einzelnen Wintersportler. Gefahrenstellen liegen in Kammlagen und Steilhängen aller Expositionen. Auch exponierte Verkehrswege könnten zunehmend gefährdet werden.
Metern bilden sich mit Neuschnee und starken bis stürmischen Winden aus Nordwest frische Triebschneeansammlungen. Dieser Triebschnee ist laut Lawinenwarndienst mit der Altschneeoberfläche meist schlecht verbunden und daher schon bei geringer Zusatzbelastung als Lawine auslösbar. Metern sei zudem der schlechte Aufbau der Altschneedecke zu beachten.
Besonders schattseitig bestehe das Fundament häufig aus einer Abfolge von dünnen Krusten mit dazwischen eingelagerten Schichten aus aufbauend umgewandelten, lockeren Schneekristallen. Das Flugzeug war unterwegs von Luxemburg nach Dubai, als der Kapitän über Schmerzen in der linken Brust klagte und einen Schwächeanfall erlitt. Dem Bericht zufolge brachte der erste Offizier die Maschine heil zu boden.
Jet, sodass die Boeing mit dem Abschleppwagen zum Terminal gezogen wurde. Nach neun Stunden ging die Reise mit einer neuen Crew weiter. Der Pilot soll sich außer Lebensgefahr befinden. Erhoben wurde dabei, ob es im jeweiligen Bundesland einen Masterplan für flächendeckende Deutschkurse gibt, wie viele Asylsuchende tatsächlich einen Kurs besuchen können, wie intensiv die Kurse sind, welche Kursniveaus angeboten werden und wie lange die Wartezeiten für die Kursteilnahme sind.
Bei der Gesamtauswertung schnitten Tirol, Wien und Salzburg am besten ab. Dahinter landeten Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich, Vorarlberg, Kärnten und Burgenland. Auffallend seien die extremen Unterschiede zwischen den neun Bundesländern. zwischen 25 und 86 Prozent der Asylsuchenden. Unterrichtet werde zwischen einer und 20 Stunden pro Woche. In zwei Bundesländern, Oberösterreich und Niederösterreich, würden bestimmte Herkunftsgruppen von Asylsuchenden beim Zugang zu Deutschkursangeboten ausgegrenzt. In Vorarlberg und Burgenland gebe es bisher noch gar keinen Plan für flächendeckende Deutschkurse, in Kärnten nur einen Minimalplan, so SOS Mitmensch.
Für Asylsuchende ist es ein Lotteriespiel, ob sie in einem Bundesland landen, das Deutsch lernen ermöglicht, oder ob sie für Monate oder sogar Jahre zum Herumsitzen und Nichtstun verdammt sind. Bei der Organisation spricht man von einem vorläufigen Vergleich, da in manchen Ländern Maßnahmen erst im Anlaufen sind. In einigen Monaten werde es eine neuerliche Überprüfung geben. Die Länder werden aufgefordert, ihre Angebote weiter zu verbessern. Maßnahmen wünscht man sich auch von der Bundesregierung. erklärte Sonja Dries, die für SOS Mitmensch die Recherche geleitet hat.